Für Fachpublikum

  • Medizinische Leistungen

    Stationärer und ambulanter Versorgungsbereich

    • zwei Stationen mit 44 Betten
    • separate kindertraumatologische Betten in der Kinderklinik
    • orthopädisch-unfallchirurgische Intensivbetten auf der interdisziplinären Intensivstation
    • hochmoderner Operationstrakt mit Laminar-Airflow
    • ambulanter Operationssaal
    • große unfallchirurgische Ambulanz mit Notfall-Operationssälen und Schockraum
    • gut ausgestattete und patientenfreundliche Sprechstundenbereiche


    Diagnostische Ausstattung

    • Schockraum mit interdisziplinärem Management und moderner Geräteausstattung
    • Radiologische Gemeinschaftspraxis am Hause mit moderner digitaler Röntgendiagnostik, CT-und MRT-Untersuchungsmöglichkeit in der Notfallebene rund um die Uhr
    • moderne digitale Röntgenbildverstärker in Ambulanz und OP
    • High-End-Sonographiegeräte (Duplex-Sonographie, Gelenk-Sonographie)
    • hochmoderne Arthroskopie-Einheit


    Patientenschonende, minimal-invasive OP-Verfahren

    • arthroskopische Gelenkoperationen an Knorpel, Knochen, Bändern und Menisken (z.B. meniskuserhaltende Operationen, arthroskopischer Kreuzbandersatz mit körpereigenen Sehnen, "Gelenktoilette" bei degenerativen Erkrankungen mit Vaporisationstechnik)
    • minimal-invasive Zugänge zum Hüft- und Kniegelenk zur endoprothetischen Versorgung
    • minimal-invasive Verfahren bei Kindern, z. B. intramedulläre Fraktur-Schienung mit Titan-elastischen Nägeln (TEN)
    • minimal-invasive Verfahren mittels PFN-A® bei hüftgelenksnahen Frakturen
    • minimal-invasive Methoden bei der Frakturbehandlung mit modernen knochenschonenden Titan-Implantaten (NCB®-System)
    • moderne Nagelsysteme zur Behandlung von Frakturen und Pseudarthrosen von Röhrenknochen (Expert®-System)
    • innovative postoperative Behandlungskonzepte mit frühfunktioneller Therapie, bei Bedarf Anpassung von patientenorientierten orthopädischen Hilfsmitteln wie Vacoped®-Schuhen


    Konservative Therapieverfahren

    • konservative Frakturbehandlung mit zeitgemäßen Kunststoffhartverbänden
    • Gelenkpunktionen und intraartikuläre Injektionsbehandlung
    • Neuraltherapie
    • Infiltrationsbehandlung der Wirbelsäule
    • Nervenblockaden


    Physiotherapie und physikalische Therapie

    • Krankengymnastik
    • Schlingentischbehandlung
    • Massagen
    • Lymphdrainagen
    • physikalische Therapie (Interferenzstromanwendung, Stangerbäder, Fango, Kryotherapie, Wärme, Kurzwelle)
  • Weiterbildungskonzept

    Weiterbildungskonzept der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Marien-Hospital, Chefarzt Dr. med. Levent Özokyay

    Für die Klinik bestehen für alle Weiterbildungsabschnitte eigenständige Weiterbildungskonzepte, die durch die Ärztekammer Nordrhein bestätigt wurden. Es werden wöchentliche klinikinterne Fortbildungen durchgeführt, zudem werden externe Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen ausdrücklich, auch finanziell, unterstützt. Die Klinik veranstaltet regelmäßig fach- und patientenbezogene Fort- und Informationsveranstaltungen.

    Zum jetzigen Zeitpunkt liegen als Weiterbildungsberechtigungen durch die Ärztekammer Nordrhein für den Chefarzt vor:

    • Basisweiterbildung Chirurgie (Common Trunk): 24 Monate gemeinsam mit Dr. Wolf-Dieter Otte, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Dr. Jürgen Hinkelmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie
    • Gebietsbezeichnung Orthopädie und Unfallchirurgie: 48 Monate
    • Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie: 36 Monate (volle Weiterbildung)

    Im Rahmen der Basisausbildung im Fachgebiet Chirurgie erfolgt die strukturierte Ausbildung mit festgelegten Rotationen zur Erlangung der erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für das Fachgebiet. Die Ausbildung wird unter Anleitung und Aufsicht der Chefärzte sowie der Oberärzte der chirurgischen Kliniken des Marien-Hospital Wesel.

    Die Basisweiterbildung beinhaltet die Rotationen in die Zentrale Notfallaufnahme, auf die peripheren Bettstationen sowie die Intensivstation des Marien-Hospitals, die unter Leitung der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Chefarzt Dr. med. Marc Achilles, steht. Die erforderlichen Kenntnisse des Common Trunk werden unter Unterstützung durch ein Mentoren- und Patenkonzept  vermittelt. Es werden neben den medizinischen Inhalten auch die ethischen, wissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns vermittelt. Durch das Vorhalten der drei chirurgischen Kliniken werden die Ätiologie, Pathophysiologie und Pathogenese von Krankheiten des chirurgischen Fachgebiets intensiv und nachhaltig vermittelt. Hierdurch wird in verständlicher Weise die Diagnostik und Therapie chirurgischer Krankheitsbilder erlernt.

    Nach erfolgreicher Absolvierung der Basisausbildung des Common Trunk erfolgt die Facharztweiterbildung im Fachgebiet „Orthopädie und Unfallchirurgie“. Es werden hierbei die spezifischen Krankheitsbilder anhand der Patientenversorgung erlernt. Die Weiterbildungsassistenten führen unter Aufsicht eigenständig die prä- und postoperative Behandlung durch, durch tägliche Besprechungen und Röntgenkonferenzen werden die differentialdiagnostischen Aspekte berücksichtigt. Die operative Ausbildung beginnt ab dem 1. Ausbildungsjahr, unter Aufsicht werden frühzeitig selbständig operative Eingriffe durchgeführt und praktische und theoretische Inhalte vermittelt. Die operativen Eingriffe sind dem Ausbildungsstand angepasst, so dass nach sechs Jahren die erforderlichen praktischen und theoretischen Kenntnisse für die Facharztanerkennung vorhanden sind.

    Die Zusatzbezeichnung für die Spezielle Unfallchirurgie dient der Vermittlung der Inhalte der komplexen Krankheitsbilder des Fachgebietes. Es werden die Behandlungskonzepte und operativen Versorgungsprinzipien für die Becken- und Wirbelsäulenchirurgie sowie die Therapie von unfallchirurgischen Komplikationen wie Infektionen, Pseudarthrosen und Weichteildefekten erlernt. Die endoprothetischen Kenntnisse werden anhand von ein- und zweizeitigen Wechseloperationen des Hüft- und Kniegelenks und der degenerativen und posttraumatischen Endoprothetik von Schulter, Ellenbogen und Sprunggelenk vertieft. Zudem werden  organisatorische und administrative Kompetenzen vermittelt, die für eine leitende Tätigkeit im Fachgebiet erforderlich sind.